Unser Wahlprogramm

Liebe Neustädterinnen und Neustädter,

am 28. September 2008 sind Sie aufgerufen, die Stadtverordneten von Neustadt (Dosse) und die/den BürgermeisterIn zu wählen. Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch! Auch Ihre Stimme zählt!

Die Stadtverordneten von Neustadt (Dosse) können keine Berge versetzen, doch sie können sich dafür einsetzen, unsere Stadt lebenswert zu erhalten und weiter zu gestalten.

Geben Sie den Abgeordneten dafür Ihre Legitimation und begleiten Sie unsere Arbeit auch in den nächsten Jahren kritisch und konstruktiv!

Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht! Fast alle kommunalen Straßen sind in Ordnung gebracht und viele Radwege sind entstanden. Die Altstadt wurde saniert. Die Kreuzkirche ist ein aktuelles Beispiel. Auch der Spiegelberg hat sich in seiner Gestaltung weiter entwickelt.

Wir eierten in diesem Jahr 10 Jahre Freibad! Das Bad ist in den Sommermonaten ein beliebter Aufenthaltsort für viele Menschen aus Nah und Fern.

Besondere Anstrengungen haben wir für die Sicherung unseres Schulstandortes unternommen. Nach dem Bau der gymnasialen Oberstufe begann die Sanierung der alten Gebäude. Gleichzeitig haben wir auch die Grundschule mit der integrierten Förderschule für geistig und körperlich behinderte Kinder mit weiterentwickelt. Wir sind Stolz auf dieses umfassende Schulangebot, das sicher auch in Zukunft junge Familien nach Neustadt (Dosse) ziehen wird.

Das Amt Neustadt (Dosse) als Schulträger und die Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt richteten mit dem Schuljahr 2001/2002 das Wahlpflichtfach „Reiten an der Schule“ ein. Wir haben damit erreicht, dass Neustadt (Dosse) über seine Grenzen hinaus noch bekannter werden wird. Wir begrüßen den Bau eines Wohnheimes, um weiteren Schülern das Lernen in Neustadt (Dosse) zu ermöglichen. Aber nicht nur das Reiten zeichnet unsere Schulen aus. Mit insgesamt fast 800 Schülern ist der gesamte Schulkomplex eine besondere Herausforderung und wir möchten hier noch viele weitere Ideen einbringen.

Wir unterstützen alle Anstrengungen des Amtes Neustadt (Dosse) zur Sicherung des Schulstandortes und dem Erhalt der Vielfalt der Bildungsangebote. Wir wollen uns mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Sanitär- und Umkleideräume der Sporthalle baldmöglichst saniert werden.

In Plänitz-Leddin ist die Dorferneuerung abgeschlossen, in Roddahn liegen entsprechende Planungen vor. Das Bürgerhaus in Leddin und die Kirche in Roddahn bilden die kulturellen Zentren der Ortsteile und laden zu gemeinsamen Aktionen ein.

In den Gewerbegebieten siedelten sich wichtige Unternehmen an. Der Abriss der alten Molkerei und anderer leer stehender Gebäude ermöglichte die Vergrößerung der Firma Hüffermann und Arbeitsplätze konnten gesichert bzw. geschaffen werden.

Die Stadt Neustadt (Dosse) ist Träger der Kita Spiegelberg und der Kita Köritz. Auch hier werden wir baldmöglichst Entscheidungen zu einem Neubau bzw. weiteren Sanierungen treffen, um unseren Kindern Spaß und Spiel in neuen hellen Räumen bieten zu können. Die Stadt unterstützt weiterhin die Freie Kita sowie die Freie Schule in Roddahn. Auch die Kampehler Kita soll künftig finanzielle Mittel von der Stadt erhalten. Eine Hortbetreuung für über 130 Kinder findet sowohl in den Kindertagesstätten als auch an der Grundschule statt. Durch die Zusammenarbeit aller Gemeinden des Amtes Neustadt können die Bibliothek, die Musikschule und der Fanfarenzug weiter bestehen und so die Stadtkultur bereichern. Auch der Jugendclub bleibt erhalten.

Trotz des Erreichten müssen wir uns alle auch weiterhin aktiv für unsere Stadt einsetzen.

Die abnehmende Bevölkerungszahl und die Überalterung stellen uns vor besondere Herausforderungen. Beispielweise kämpfen wir für die Verbesserung der regionalen Anbindung der Stadt und der Gemeinden des Amtes Neustadt (Dosse).

Die Wiederherstellung der Zugverbindung nach Neuruppin wird von uns genauso unterstützt wie die bessere Koordinierung der Busverbindungen.

Außerdem wünschen wir uns eine Absicherung der medizinischen Betreuung und fordern Bund und Land auf, auch alternative Wege zu suchen.

Die Voraussetzung aller Aktivitäten ist jedoch die finanzielle Ausstattung in der Stadt. Nur mit Zuweisungen des Landes kann unsere Stadt nicht existieren. Wir brauchen starke Betriebe und eine florierende Wirtschaft. Wir unterstützen daher die Bemühungen des Kleeblattes bei der Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung. In enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt wollen wir die Entwicklung des Tourismus in unserer Region stärken. Wir setzen dabei insbesondere auf die intakte Natur und die Weitläufigkeit unserer Landschaft.

Dazu gehört auch unser Einsatz für die friedliche Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide. Neben den Angeboten für Reiter und Radfahrer wollen wir auch für Wanderer und Wassersportler noch attraktiver werden.

Mit unseren erfahrenen Stadtverordneten Ute König und Karsten Langner kann sofort kontinuierlich und konstruktiv weitergearbeitet werden. Elise Ehrlich hat in den vergangenen fünf Jahren Erfahrungen in der Kommunalpolitik gesammelt und war als Fraktionsvorsitzende tätig. Mit Dr. Karin Forschner, Andrea Lüer, Julia Kittel, Linda Kittel und Norbert Großmann treten Kandidatinnen und Kandidaten mit neuen Ideen an.

Sabine Ehrlich möchte die Interessen der Stadt und der Ortsteile weiterhin als Bürgermeisterin vertreten und kandidiert gleichzeitig für den Kreistag Ostprignitz-Ruppin.

Wählen Sie am 28. September 2008 unsere Kandidatinnen und Kandidaten!

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